Pädagogisches Qualitätsmanagement (PQM) am CBI

Ein Jahr vor der Bund-Länder-Inspektion
Die Arbeit der Steuergruppe am CBI

Die Steuergruppe begrüßt in ihrer Mitte den neuen deutschen Schulleiter, Herrn Stefan Hochgreve, und die neue peruanische Schulleiterin, Schwester Amparo Palomino.

Sechs Jahre hat die Beata-Imelda-Schule nun schon auf Grundlage des Berichts zur ersten Bund-Länder-Inspektion im Jahr 2013 an der stetigen Verbesserung der pädagogischen Qualität gearbeitet. Selbstevaluationen (2016, 2018), Bilanzbesuch (2017) und Peer-Review (2018) markierten wichtige Punkte der regelmäßigen Bestandsaufnahme und zeigten immer wieder neben Erfolgen auch weitere Entwicklungsbedarfe auf. Nun steht die Schule inmitten der letzten Vorbereitungen, ehe es im Jahr 2020 heißt: Zweite Inspektion durch Bund und Länder.

Zentrale Entwicklungsbereiche bleiben auch unmittelbar vor der Inspektion die Unterrichtsentwicklung, die Förderung der deutschen Sprache und der Kulturbegegnung und die Beteiligung der Eltern und Schüler. Seit dem Jahr 2017 arbeitet das CBI zudem am Schwerpunkt Integration und Inklusion.

Der überarbeitete Schulische Aktionsplan sieht im Besonderen folgende Entwicklungsschwerpunkte für die Jahre 2019 und 2020 vor:

Unterrichtsentwicklung:

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Stärkere Binnendifferenzierung und Förderung der Selbstständigkeit durch individuelles Lernen der Schülerinnen und Schüler im Unterrichtshandeln

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Förderung der Methoden- und Medienkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler

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Vermehrte Nutzung der formativen Leistungsbeurteilung, des Schüler-Feedbacks und transparente Leistungsrückmeldung

Das CBI bildet zur Unterstützung aller dieser Vorhaben zwei weitere Unterrichtstrainer (UT) aus, die den Lehrerinnen und Lehrern auf freiwilliger und vertraulicher Basis zur Seite stehen, individuell beraten und entsprechende Fortbildungsmaßnahmen konzipieren und durchführen.

Förderung der deutschen Sprache und der kulturellen Begegnung:

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Fortführung und Intensivierung des Immersionskonzeptes im Kindergarten und Ausbau des deutschsprachigen Fachunterrichts in der Grundschule

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Auf stetiger Teamkoordination basierende und strategische Verknüpfung des Fachs Deutsch (DaF) mit dem deutschsprachigen Fachunterricht (DFU)

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Lebensweltnähe und Anschaulichkeit im Umgang mit der deutschen Sprache und Kultur durch die Nutzung des Deutschlandraums und durch außerunterrichtliche Aktivitäten

Seit dem Schuljahr 2019 ist es dem CBI auch personell erstmals möglich, verstärkt deutschsprachigen Fachunterricht in der Grundschule, aber auch im GIB anzubieten. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die das Gemischtsprachige Internationale Bakkalaureat absolvieren, ist deutlich gestiegen, wodurch nun erstmals eine zweizügige 11. GIB-Jahrgangsstufe möglich wurde.

Integration und Inklusion:

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Unterstützung neu eintretender Schülerinnen und Schüler und Kolleginnen und Kollegen

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Stetige Weiterbildung des Kollegiums im Umgang mit besonderen Bedarfen im Unterricht

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Evaluierung und konzeptionelle Weiterentwicklung individueller Förderpläne

Eltern- und Schülerbeteiligung:

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Erhöhung der aktiven Beteiligung in der Gestaltung des Schullebens durch Eltern und Schüler

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Vermittlung entsprechender Instrumente zur Rückmeldung und Kommunikation unter den Klassen- und Schülersprechern

Mitglieder der Steuergruppe sind:

Stefan Hochgreve (Deutscher Schulleiter),
Schwester Amparo Palomino (Peruanische Schulleiterin),
William Iraola (Pädagogischer Koordinator),
Romina Ortiz (GIB-Koordinatorin),
Christine Noack (Fachleiterin Deutsch als Fremdsprache),
Naddia Altamirano (Schulpsychologin),
Ronald Requejo und Jeanna Margaryan (Lehrer),
Pablo Bruno (Oberstufenkoordinator) und
Gabriela Engel (Koordinatorin der Steuergruppe)